Ich vertraue Gott!

Fragen: Warum gibt es so viele Covid-19 Ansteckungen? Warum so viele Schwerkranke und so viele Tote? Haben die Christusnachfolger nicht genügend Gottvertrauen gehabt? Oder, ein Schiff geht unter, ein Flugzeug stürzt ab, in einem Erdbeben sterben tausende, auch gläubige Christen, usw. Hier müssen wir das Leiden der Gläubigen mit einbeziehen!

 EINLEITUNG

In Zeiten mit Corona sagen manche Gläubige: Ich vertraue Gott! Dann aber missachten sie die Vorschriften der Obrigkeit. Darum versuchen wir eine einfache und neutestamentliche Darstellung zu geben, was es bedeutet, Gott zu Vertrauen. Zunächst erwähnen wir einige Vorbilder. Am Schluss geben wir eine kleine Übersicht bezüglich, die Obrigkeit zu achten.

 ERSTENS: WAS HEISST GOTT VERTRAUEN?

Als wichtigstes Gottvertrauen ist der Heilsglaube zu nennen. Wir vertrauen, dass durch den Glauben an Jesus Christus uns Vergebung und ewiges Leben zuteil geworden ist. Ferner, dass Gott unsere Zuflucht und Zuversicht ist – in jeder Lage. Der apostolischen Lehre jedoch entsprechend, wird im neuen Bund nicht verheissen, dass wir immer körperlich bewahrt bleiben. Somit können wir Krankheiten, Mangel und Hunger leiden, Verfolgung erleben und so manche Beschwerden uns erreichen.

Beispiele aus dem Leben des Apostels Paulus: 1Kor 4:11-13; 2Kor 11:23-27; Phi 4:12.

Betrachte das Erlebnis des Paulus auf der Reise nach Rom. Er bekam die persönliche Zusage Gottes, dass niemand umkommen würde. Paulus bezeugte: Denn ich vertraue Gott, dass es so gehen wird, wie es mir gesagt worden ist. Anschliessen sagte er: Wir müssen aber… Nimm dir Zeit, und erforsche das Verhalten des Paulus, welcher trotz der Zusage Gottes, sehr aktiv dafür sorgte, dass das Versprochene in Erfüllung gehen konnte. (Apg Kapitel 27

 

ZWEITENS: DAS BEISPIEL DES HERRN JESUS

Jesus erlebte in der Wüste, nach als Sohn Gottes, eine Reihe von direkten Versuchungen des Teufels. Das geschah, nachdem Jesus 40 Tage und 40 Nächte gefastet hatte. Satan forderte den Sohn Gottes heraus. Doch Jesus erwiderte ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen! Das bedeutet so viel wie, Gott nicht auf die Probe zu stellen. Einige Bibelstellen dazu: Mat 4:5-7. Und in Joh 12:36 heisst es: Jesus ging hinweg und verbarg sich vor ihnen. Hatte Jesus nicht genügend Gottvertrauen? Sicher nicht! Ebenfalls in Joh 11:53-54. Jesus hat vorausgesagt, was wir in dieser Welt zu erwarten haben: Mat 24:4-13; Joh 16:33.

 

Lasst uns die alten Ansichten ablegen und kehren wir uns der gesunden Lehre der Heiligen Schrift zu! Lasst uns vermehrt und tiefer die apostolische Lehre erforschen!

Wir lesen dazu folgende Schriftstellen: Apg 2:42 und 17:11; 2Tim 2:15.

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