Wie können wir Krisen überwinden?

MARKUS KAPITEL 14

WIE KÖNNEN WIR TROTZ KRISEN ÜBERWINDER WERDEN?

EINLEITUNG
Der Herr Jesus hat seine Jünger für Krisenzeiten vorbereitet. Darum konnte ER sie auffordern: SEID BEREIT!
Matthäus 24:44

1 WIE JESUS CHRISTUS KRISEN BEGEGNETE
Wir betrachten die letzte Krise, in die der Sohn Gottes hineinkam.

Bitte, öffne jetzt deine Bibel oder ein NT (Neues Testament) und schlage Markus Kp 14 auf. In diesem Kapitel werden wir hineinschauen und aus dem lernen, was Jesus erlebt hat. Dazu nochmal eine Frage: Wie ist der Herr Jesus mit Krisen umgegangen?

1.1 Verschwörung, um Christus Jesus zu töten
Bitte lies gerade jetzt die Verse 1 + 2 von Markus 14.
Die schlimmsten Feinde des Herrn Jesus waren die religiösen Führer. Die Priester, insbesondere die Hohenpriester sahen in Jesus einen Sabbat-Brecher und Verführer des Volkes. Die Pharisäer und Schriftgelehrten – Theologen jener Zeit – waren auf diesen Lehrer und Prophet sehr neidisch. Viel Volk folgte nämlich Jesus nach. Darum planten sie, Jesus umzubringen, da ER sich auch nicht an die Traditionen der Vorfahren hielt.
So begann die letzte grosse Krise, die Jesus in voller Bereitschaft durchgelaufen ist.

1.2 Jesus wird in Bethanien gesalbt.
Jetzt lesen wir die Verse 3 bis 9.

Jesus wusste im Voraus, dass eine schmerzhafte Passion seinen Leib und Seele treffen würde. Ja, ER hat sogar die teure Salbung zugelassen. Zu seinen Jüngern sprach ER: Diese Frau hat getan was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus zum Begräbnis gesalbt (V 8).

1.3 Verrat des Judas
In den Versen 10 + 11 (von Mr 14) lesen wir über diesen schändlichen Verrat von einem seiner Jünger, die drei Jahre ihm nachgefolgt sind.
Judas versprach den obersten Priestern, ihnen Jesus auszuliefern. Natürlich, nur gegen eine Summe Geld. Die religiöse Führerschaft war so überzeugt, dass dieser Prophet Jesus so schnell wie möglich beseitigt werden musste. Ohne Zögern versprachen sie dem Judas Geld. Von da an suchte Judas eine gute Gelegenheit, damit sie Jesus gefangen nehmen konnten.

1.4 Vorbereitung vom Passahmal
Es folgen die Verse 12 bis 16.

Inmitten dieser Krisenstürme sendet der Herr Jesus zwei seiner Jünger, dass sie das Passahmal zubereiten. Dieses jüdische Fest hat seinen Anfang im AT (Alten Testament), als Israel aus der ägyptischen Sklaverei durch die mächtige Hand Gottes befreit wurde. Dazu gebrauchte Gott Moses, den Prophet und Gesetzgeber.

Die beiden gesandten Jünger bereiteten das letzte Mal der Christusnachfolger mit ihrem Herrn. Das geschah noch kurz vor dem Tod des Herrn Jesus. Als es Abend wurde, versammelte sich Jesus mit seinen Nachfolgern – und Judas war dabei.

1.5 Jesus identifiziert den Verräter
Wir lesen Verse 17 bis 21.

Während dem Mal sagte Jesus offen heraus:
Einer von euch, der mit mir isst, wird mich verraten! Da fingen sie an, betrübt zu werden, und fragten ihn einer nach dem anderen: Doch nicht ich? Und der Nächste: Doch nicht ich? Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen, der mit mir [das Brot] in die Schüssel eintaucht!

Das war aber eine Gewissens-Prüfung für die 11! Nicht 12, sondern 11 unterzogen sich der Selbstprüfung, denn das Gewissen von Judas war bereits von Satan verfinstert worden.

1.6 Das Mahl des Herrn
Bitte, lasst uns die weiteren Verse nachdenklich lesen: 22 bis 26.

Während dem Festmahl, das Passahmahl, setzt Jesus das Gedenkmahl ein. Das Brot symbolisiert die Hingabe des Leibes des Menschensohnes und der Kelch mit dem Wein symbolisiert sein Opferblut. Dadurch vollbrachte Jesus das wunderbare Heilswerk.

…denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist (Lukas 19:10).

Vergessen wir nicht, was Jesus schon vor der Kreuzigung gelitten hat an Anfeindungen, Verrat, Verleugnung, Misshandlungen, Hohn und Spott, u.a.m.! Und das alles hat ER vorausgesehen und hat es den Jüngern vorausgesagt. Welch eine Hingabe, Bereitschaft und innere Kraft, hat Jesus in diesen schweren Stunden erwiesen! Wie es in einem Lied heisst: «Er starb allein, für dich und mich.»

Dennoch singt Jesus mit seinen 11 Jüngern ein Loblied nach dem Mahl. Auch der Apostel Paulus hat inmitten einer schweren Leidenskrise Loblieder gesungen (Apg 16:25).

Las dich nicht von Enttäuschungen und schweren Lebensphasen in Depressionen hinunter drücken! Blicke auf und danke, ja singe Loblieder, denn Gottes Barmherzigkeit ist alle Morgen neu.

1.7 Jesus sagt den Verrat des Petrus voraus
Der nächste Abschnitt sind die Verse 27 bis 31.

Nach dem Lobgesang laufen sie zum Garten auf dem Ölberg. Unterwegs teilt ER ihnen mit, dass alle Jünger ihn verlassen werden. Ja, dass sogar der hervorragendste Jünger ihn verleugnen wird. Was Petrus entschieden und hartnäckig für unmöglich hält.

Doch der Herr bleibt mit dieser Voraussage, wie etwas was ganz bestimmt so sein wird. Und dann sagt ER auch noch, dass alle in dieser Krise flüchten und ER dann allein bleiben wird. ER weiss alles im Voraus!

Harte Sache, wenn die nächsten Freunde uns in Krisen verlassen. Da hilft nur noch ein Aufblick zum Vater im Himmel, der unser Schreien hört.

1.8 Jesus im Garten Gethsemane
Wir sind an einem besonderen Abschnitt des biblischen Textes angelangt. Das sind die Verse 32 bis 42.

Im Garten Gethsemane beginnt die letzte und schwere Etappe seines Leidensweges. Jesus nimmt drei seiner engsten Nachfolger mit ins Gebet. Als Menschensohn sucht ER Unterstützung im Gebet. Petrus, Jakobus und Johannes werden dazu ausgesondert.

Dann geschehen einige echt «menschlich-seelische» Erschütterungen. Markus beschreibt dieses nur kurz und zurückhaltend in seinem Bericht:

…und er fing an, zu erschrecken, und ihm graute sehr. Und er sprach zu ihnen: Meine Seele ist tief betrübt bis zum Tod. Bleibt hier und wacht! Und er ging ein wenig weiter, warf sich auf die Erde und betete,… (Verse 33 bis 35)

Wiederholen wir die Erschütterungen:

• Jesus begann sich zu erschrecken
• Es graute ihm
• Er war zutiefst betrübt

Was tat ER in dieser spannenden Lage? ER ging weiter, blieb allein, und begann zu beten. Der Sohn Gottes flehte seinen Vater an, möglichst das Schlimmste abzuwenden. Sogleich jedoch ergänzte ER, dass nicht sein, sondern des Vaters Wille geschehen möge!

Im Lukas-Evangelium finden wir noch eindrücklichere «Bilder»:

Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. Und er war in ringendem Kampf und betete inbrünstiger; sein Schweiss wurde aber wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen. Und als er vom Gebet aufstand und zu seinen Jüngern kam, fand er sie schlafend vor Traurigkeit (Lukas 22:43-45).

1.9 Die Gefangennahme Jesu
Es folgt der Abschnitt mit den Versen 43-50.
In Gethsemane begann Jesus den bitteren Kelch des kommenden Kreuzestodes zu trinken. Nun wird ER gefangen genommen – ER, der alle Macht hat, ER, der den Vater um Engelshilfe bitten kann – dieser Jesus ergibt sich in Händen der bösen Menschen. Vergiss es nicht und danke dafür, denn ER tat es für dich und mich.

Oder meinst du, ich könnte nicht jetzt meinen Vater bitten, und er würde mir mehr als zwölf Legionen Engel schicken? (Matthäus 26:53)

Das sind nach damaliger Zählung: um die 72’000 Engel!

1.10 Drei Jünger versuchten nahe bei Jesus zu bleiben
• Johannes konnte im Gelände des hohen Priesters eintreten (Johannes 18:15).
• Petrus folgte von ferne (Lukas 22:54).
• Markus musste fliehen (Markus 14:51-52).

Wie folgen wir den Herrn Jesus, auch nur von Ferne? Sind wir Zuschauer, vielleicht sehr Neugierige, aber keine echten Nachfolger?

1.11 Jesus vor dem Hohen Rat

Sanhedrin: 71 Mitglieder.

Dazu die Verse 53-65 aus Markus 14.

Einige Peinigungen und Demütigungen ergingen über das leidende «Lamm Gottes». Manches wird hier von Markus aufgezählt:

• Falsch Zeugnis gegen Jesus
• Alle verurteilten ihn zum Tode
• Einige spuckten ihn an
• Andere verhüllten sein Angesicht, schlugen mit Fäusten auf ihn zu und sagten, ER solle Ansagen, wer es gewesen sei, der ihn geschlagen hatte;
• Wieder andere schlugen ihn ins Angesicht

1.12 Die Verleugnung durch Petrus
Es folgt der letzte Abschnitt des Kapitels, Verse 66-72.

Als weitere Bosheit gegen Jesus folgt noch die Verleugnung des Petrus. In dieser Stunde erlebt Petrus ein jämmerliches Versagen. In drei Gelegenheiten leugnete er, Jesus zu kennen:

• Eine Magd sagte zu ihm: Auch du warst mit Jesus, dem Nazarener! Er aber leugnete und sprach: Ich weiß nicht und verstehe auch nicht, was du sagst!
• Und als die Magd ihn nochmal sah, begann sie wieder und sprach zu den Umstehenden: Dieser ist einer von ihnen! Er aber leugnete wiederum.
• Und ein wenig nachher sprachen die Umstehenden nochmals zu Petrus: Wahrhaftig, du bist einer von ihnen! Er aber fing an, [sich] zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet!

Da krähte der Hahn zum zweiten Mal; und Petrus erinnerte sich an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er begann zu weinen (Markus 14:72).

2 KRISEN KOMMEN ÜBER DIE WELT – AUCH ÜBER CHRISTUS NACHFOLGER
2.1 Jesus prophezeite, dass schlimme Krisen in der Endzeit kommen werden

Wir schauen in Lukas Kapitel 21 hinein:
Vv 8-11
• Achtung, Verführungen
• Falsche Gesalbte (Christusse)
• Kriege und Unruhen
• «Weltkriege» (ein Volk gegen das andere, ein Königreich gegen das andere)
• Grosse Erdbeben
• Hungersnöte
• Seuchen (Pestilenzen, Epidemien)
• Schrecknisse
• Grosse Zeichen vom Himmel

Vv 12-19
In diesem Abschnitt geht es um Verfolgungen. Religiöse Führer werden die echten Christusnachfolger bekämpfen.

Jesus hat sogar vorausgesagt:
…und man wird etliche von euch töten, und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen (Lukas 21:16-17).

Vv 25-28
Nach den Worten Jesu in diesem Abschnitt, werden weitere schlimme Ereignisse über diese Gottlose Welt hereinbrechen:

• Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen,
• …und auf Erden Angst der Heidenvölker vor Ratlosigkeit… – da die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll;
• …denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.

Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.

Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht.

2.2 Aktuelle Pandemie
CORONA-VIRUS «Covid-19»
Die Epidemie verbreitete sich rasch, bis sie zu einer weltweiten Pandemie wurde. Die Völker wurden von verschiedenen starken Epidemie-Wellen überrollt.

Alle Zahlen, die heute angegeben werden, stimmen morgen schon nicht mehr. Dennoch ist mit einer aktuellen Liste, die Tragweite dieser Pandemie zu erkennen. Zumindest zeigt es, wie schlimm diese Epidemie weltweit um sich gegriffen hat.

Daten von https://gisanddata.maps.arcgis.com/

Vom 23.10.2020
Global infizierte: 41.713.314
Global verstorbene: 1.137.410
Daten von 189 Ländern

Echtes und tiefes Empfinden kann natürlich nur dort entstehen, wo man selbst, oder eine nah verwandte oder bekannte Person im Spital gelandet ist. Das ist mein Fall. Es geht um eine Familie, die in unserer Missionsarbeit in Spanien, sich unserer Missionsgemeinde in Guadalajara anschloss. Praktisch die ganze Familie wurde infiziert im September 2020. Die Eltern, schon im hohen Alter, wurden ins Spital geliefert. Der Vater starb, die Mutter konnte nach einiger Zeit wieder nach Hause. Einige Kinder mussten infiziert in Quarantäne. Ich muss schon bekennen, das hat mich sehr bewegt.

Was ich anderen immer wieder anrate ist, Gleichgewicht zu halten. Ja nicht wie der Pendel einer alten Uhr zu reagieren. Weg von extremem Verhalten. Wir sollten nüchtern und gottesfürchtig handeln. Gottes Wille ist es, der Obrigkeit untertänig zu sein. Darum befolgen wir die Vorschriften unserer Regierung. Somit verhüten wir gleichgültig zu sein und anderer Seitz lassen wir keine Panikstimmung zu. Wir tun, was unsere Pflicht ist und im Übrigen vertrauen wir Gott, der die volle Kontrolle des ganzen Universums hat, aber auch uns kleine Menschlein nicht verlässt!

2.3 Und die weltweiten Folgen?
Experten, Politiker, Wissenschaftler und Regierende erwarten schwere Zeiten bis globale Krisen. Einige davon könnten sein:
• Einen starken Rückgang der Weltwirtschaft
• Finanzkrise mit schlimmen Folgen
• Schliessung von Geschäften, allerlei Gewerbe, Fabriken, und manch andere Wirtschaft
• Darauf folgt grosse Arbeitslosigkeit, besonders für Jüngere wie auch für 60+ Leute
• Tourismus wird drastisch eingeschränkt
• Und noch Vieles mehr!

Darum kommen wir zum nächsten und letzten Abschnitt:

3 WIE WIR IN KRISEN ÜBERWINDER SEIN KÖNNEN
3.1 Wir überwinden mit dem Wort Gottes
Wir schlagen einen weiteren Text auf: Matthäus 4:1-11.
Schauen wir zunächst auf Jesus in der Wüstenversuchung: Der Teufel machte drei Versuche, um den Sohn Gottes von seinem kommenden Heilsplan umzulenken. Jedes Mal, also auch drei Mal, verteidigte sich Jesus ausschliesslich mit der Heiligen Schrift (AT), indem ER sagte: «Es steht geschrieben» Siehe die Verse: 4, 7, 10.
Darum empfehle ich immer wieder, Verse aus dem NT auswendig zu lernen.

Hier die 7 Verse mit Christo zentrischer Aussage:

Johannes 3:16 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Johannes 14:6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Apostelgeschichte 4:12 Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!

1Korinther 3:11 Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.

1Korinther 8:6 …so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.

1Timotheus 2:5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus,

1Johannes 5:12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.

Diese Verse, mit Angabe wo sie zu finden sind, sollten wir auswendig und «innwendig» behalten. Sie werden uns in bösen und kritischen Zeiten helfen. Dazu brauchen wir die Kraft des Heiligen Geistes, um in allen Prüfungen als Überwinder zu bestehen.

3.2 Wir überwinden mit dem Gebet
Denn Jesus Christus ist unsere Zuflucht und Zuversicht. Auch in unruhigen Zeiten möchte Gott der Vater, uns Frieden schenken. Wir können die Freude verlieren und uns schwach fühlen. Leider können sogar böse Einstellungen gegen Gott aufkommen. Nervosität und Angst kann uns packen. Das sind alles Versuchungen, in denen wir in besonderer Weise Jesus als Mittler und den Beistand des Heiligen Geistes brauchen. Der Geist Gottes wohnt in uns als Verteidiger, Helfer, Tröster, Fürbitter, der uns auf den schmalen Weg geleitet.

3.3 Wir überwinden, indem wir auf Jesus Christus aufblicken
Als Jesus am Abend seiner Gefangennahme mit seinen Jüngern zum Ölberg lief, sagte ER ihnen:

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! (Johannes 16:33)

Der Herr hat nie geschwiegen über die Tatsache, dass wir in der Welt Bedrängnis antreffen werden. Der Glaubensweg ist kein Weg des Vergnügens. Uns geht es nicht immer gut. Auch die, die Gott vertrauen können mit allerlei Problemen konfrontiert werden. Dennoch blicken wir auf Jesus, gerade auch dann, wenn uns grosse Not erreicht. ER ist der das Heilswerk in uns begonnen hat. Keine Widerwärtigkeit kann uns davon abbringen.

…lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens,… (Hebräer 12:1-2)

3.4 Wir überwinden, indem wir Gott anbeten und den Namen des Herrn preisen
Kolosser 3:15-17
Hier erfahren wir, wie der Herr zu verehren ist – auch in Krisen:

Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen; zu diesem seid ihr ja auch berufen in einem Leib;…

• …und seid dankbar!
• Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit;
• lehrt und ermahnt einander
• und singt mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen.
• Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus
• und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Gerade die Offenbarung zeigt uns nicht nur die schlimmen Gerichte Gottes, sondern vor allem, wie wir in Zeiten grosser Trübsale Gott anbeten können. Gerade das ist entscheidend, um Überwinder zu werden.

3.5 Wir überwinden, indem wir an der lebendigen Hoffnung festhalten
Inmitten aller Stürme halten wir an der lebendigen Hoffnung fest. Wir sind nur Flüchtlinge! Das Wort Gottes sagt, dass wir Pilger sind, Fremdlinge in dieser Welt. Wir sind unterwegs. Bald, ja bald, werden wir beim Herrn sein.

Im Römerbrief heisst es:

Und dieses [sollen wir tun] als solche, die die Zeit verstehen, dass nämlich die Stunde schon da ist, dass wir vom Schlaf aufwachen sollten; denn jetzt ist unsere Errettung näher, als da wir gläubig wurden. (Römer 13:11)

Darum werden wir im Hebräerbrief 10:23-25 aufgefordert, aufeinander in Liebe acht zu geben. Und dieses, umso mehr, als der Tag herannaht.

3.6 Wir überwinden, indem wir die baldige Wiederkunft Jesu erwarten
Drei Mal lesen wir im letzten Kapitel der Bibel, das Jesus bald wiederkommt! (Offenbarung 22:7, 12, 20)

Wartest du auf das baldige Kommen des Herrn Jesus? Wenn nicht, dann beuge dich, bekenne es, und bitte den Herrn um Vergebung. Dann lerne von dem, was uns die Bibel, das NT (Neue Testament), ja die Offenbarung am Schluss mitteilt:

Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. — Ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen. (Offenbarung 22:20-21)

Am Ende des irdischen Laufes, werden alle Überwinder als Belohnung die Krone des Lebens empfangen.

Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebgewonnen haben. (2Timotheus 4:7-8)

Sehnst du dich nach der Erscheinung des Heilandes, der uns mit seinem teuren Blut erkauft hat?

Liebe Leser, das sind sechs einfache Abschnitte darüber, wie wir überwinden können. Nehmen wir doch diese schlichten Ermahnungen und Hinweise ernst, und der Heilige Geist wird uns beistehen!

FOLGERUNG
Es ist höchste Zeit, dass wir uns vorbereiten!

AUFRUF
Suche in Christus Jesus Zuflucht und Zuversicht!