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Welche Feste sind für die Gemeinde?

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Fragen: Gelten die Feste des Alten Bundes, die durch das Gesetz Moses im Alten Testament beschrieben sind, auch der neutestamentlichen Gemeinde? Sollen oder dürfen die Gemeinden Gottes die jüdischen Feste halten? Welches sind die Lehren des Neuen Testamentes bezüglich der Feste für die «ekklesía»? Der Neue Bund ist durch das Blut des Herrn Jesus besiegelt worden.

Erstens: Die Feste im alten testament sind Teil des Gesetzes Gottes für Israel

Es ist uns doch allen bekannt, dass wir als Nachfolger des Christus nicht unter dem Gesetz stehen. Wir werden nicht gerettet, indem wir das Gesetz (versuchen zu) erfüllen. Wir sind gerettet durch die Barmherzigkeit und Gnade Gottes, erwiesen im Kreuzestod Jesu Christi.

Siehe im NT: Epheser 2:1-10.

Zweitens: Jesus Christus und die Apostel haben keine Feste für die Gemeinde des Herrn angeordnet!

Jesus kam, um das Gesetz an unserer Stelle zu erfüllen, darum hat er auch die Feste des Alten Bundes eingehalten.

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Die Apostel kamen aus dem Judentum, dennoch haben sie die jüdischen Gesetze nicht erfüllt, noch die Feste eingehalten. Sie haben lediglich sich nach dem jüdischen Festkalender gerichtet, z. B. um viele Menschen in Jerusalem vorzufinden.

Wir werden im NT nicht aufgefordert, irgendwelche Feste in der Gemeinde des Herrn durchzuführen.

Drittens: Die Aufgaben der Gemeinde des Herrn Jesus

Die erstrangige Aufgabe ist, das Evangelium zu verkünden. Alle Menschen in der ganzen Welt sollen die frohe Botschaft hören und Gelegenheit bekommen, durch Jesus gerettet zu werden. Siehe: Markus 16:15; Matthäus 28:18-20; 1Korinther 9:16-18.

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Weitere Aufgaben sind:

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 die Neuen in Christus zu unterweisen,
 einander zu ermahnen,
 zu trösten,
 füreinander zu beten,
 einander helfen und beistehen in Notzeiten,
 die Gemeinde festigen in der «Lehre der Apostel»
 wesentlicher Dienst ist der «Gottesdienst» und die Anbetung des Herrn!

Markus 7:6-8; 7:13

6 Jesus antwortete: »Wie recht hat Jesaja, wenn er von euch Heuchlern schreibt: ›Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber mit dem Herzen sind sie nicht dabei.

7 Ihre Frömmigkeit ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben.‹

8 Ja, ihr schenkt Gottes Geboten keine Beachtung und haltet euch stattdessen an menschliche Überlieferungen!«

13 Ihr setzt also durch eure Vorschriften das Wort Gottes außer Kraft. Und das ist nur ein Beispiel für viele.« (HfA)

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So ist es auch in unserer Zeit. Die Gemeinden täten gut, sich der religiösen Traditionen, der menschlichen Überlieferungen und der vielerlei Vorschriften zu enthalten, dafür um so mehr das Wort Gottes ernst nehmen. Die religiösen Traditionen haben in manchen Gemeinden einen höheren Stellenwert als die Schriften des Neuen Testamentes.

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Warum werden religiöse Traditionen so gerne und genau gehalten, aber die Gemeindeaufgaben so vernachlässigt? Wieviel Zeit, Energie und Personal wird mit allerlei Nebenbeschäftigungen eingesetzt, und wie wenig wird für Evangelisation und Mission gewidmet.

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Religiöse Traditionen, Überlieferungen und Feste sind so verführerisch wie Irrlehren. Sie verdrängen Gottes Wort und damit geht auch die Kenntnis des Willens Gottes mehr und mehr verloren. Das war damals, zur Zeit des Herrn Jesus so, und ist auch heute leider in vielen Gemeinden ebenfalls.

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Wir sollten viel mehr achtgeben und auf die eingefleischten Traditionen und Feste verzichten, um die eigentlichen Aufgaben zu erfüllen.

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Gestattet mir, liebe Brüder und Schwestern, euch aufzurufen! Setzt euch eifrig, treu und dienstbeflissen ein, damit in euren Gemeinden, nicht die Tradition und Feste, sondern der Wille Gottes überhandnimmt. Dazu ist es nötig, das Wort Gottes tiefer, gründlicher und vermehrt zu erforschen!

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Gott schenke uns Freude an seinem Wort und Bereitschaft, Traditionen fallen zu lassen!

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(Verantwortlich für diese Orientierung: Alfredo Schürch)