Zum Inhalt

Weihnachts-Traditionen

Biblische Orientierung –  BONT 12

Warum wird zu Weihnachten ein «Christbaum» geschmückt? Warum wird ein «Weihnachts-Mann» den Kindern vorgetäuscht? Warum die vielen Geschenke? Warum das üppige Weihnachts-Essen und der viele Wein? Warum die Konzentration auf das Kind in der Krippe? Hat das alles einen Sinn? Weiss man überhaupt noch, warum Weihnachten gefeiert wird?

Was nicht in der Bibel zu finden ist

  • Vom Weihnachtsbaum oder Weihnachtsmann steht nichts in der Bibel geschrieben.
  • Die drei Könige und ihre Namen sind nicht zu finden in der Bibel – denn es steht geschrieben: …die Weisen aus dem Morgenland
  • Dass die Weisen zum Stall gingen, ist ebenfalls falsch – denn es steht geschrieben: …sie gingen in das Haus hinein und fanden das Kind (ohne Krippe)
  • Der Stern war nicht über dem Stall als das Kind in der Krippe lag – denn  es steht geschrieben, dass der Stern die Weisen leitete.
  • Im NT sind die folgenden Ausdrücke nicht zu finden: Gott kam in die Welt; Gott wurde ein Kind; Gott lag in der Krippe; die Geburt des Schöpfers; ja noch schlimmer, Gott starb am Kreuz, u.a.m.
  • Und noch manche andere Fantasien zirkulieren, die nicht im NT geschrieben stehen.

Heidnisches, Gott lästerliches, theologische Falschheiten sind sogar in viele sogenannten «bibeltreuen Gemeinden (Freikirchen)» eingedrungen.

Die Bedeutung der Geburt des Sohnes Gottes

Das Neue Testament (NT) beschreibt mit voller Klarheit, dass der Sohn Gottes Mensch wurde, nicht Gott (der Vater). Ein wichtiger und deutlicher Text des NT ist folgender:

Philipper-Brief, Kapitel 2, Verse 6-8:

Luther Übersetzung, revidiert, 1984: «Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäusserte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.»

Schlachter 2000 Übersetzung: «…der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz

D. Dr. Hermann Menge Übersetzung, 1939: «…denn obgleich er Gottes Gestalt (= göttliche Wesensgestalt oder Wesensart) besass, sah er doch das Gleichsein mit Gott nicht als einen gewaltsam festzuhaltenden Raub (=unveräusserlichen, kostbaren Besitz) an; nein, er entäusserte sich selbst (seiner Herrlichkeit), indem er Knechtsgestalt annahm, ganz in menschliches Wesen einging und in seiner leiblichen Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde; er erniedrigte sich selbst und wurde Gehorsam bis zum Tode, ja, bis zum Tode am Kreuz

Hoffnung für alle, Übersetzung: «Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein. Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir. Er erniedrigte sich selbst noch tiefer und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz

Elberfelder Bibel, revidierte Fassung: «…der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. Aber er entäußerte sich und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.»

Am deutlichsten steht es geschrieben in:

Johannes 3:16 Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Bitte, lies doch in deiner Bibel die Berichte von der Geburt des Herrn Jesus. Schlage das NT auf, und lies folgende Berichte:

Matthäus: das ganze Kapitel 2. Bericht über die Weisen.

Lukas: das ganze Kapitel 2. Bericht über die Hirten.

Die Bibel (genau: das NT) warnt uns, dass wir nichts verändern, nichts hinzutun und auch nichts hinweg tun dürfen vom offenbarten Text, inspiriert vom Heiligen Geist. Die Verführungen sind mannigfaltig. Immer wieder begegnen wir «FREMDEN LEHREN». Hebräer 13:9.

Epheser-Brief 4:14-15. Nimm dir Zeit diese wichtigen Verse zu lesen!

Fremde und falsche Lehren führen von gesunden Lehren weg.

Kurz gesagt: es geht um Wahrheit oder Lüge.

(Verantwortlich für diese Orientierung: Alfredo Schürch)